#myskinmyproblem

>english below

Es gibt wohl kaum jmd. dem die aktuelle Situation in den USA entgangen ist. Aber auch in Deutschland gibt es ein Rassismusproblem. Und in den letzten Jahren ist dieser wieder salonfähiger geworden. Gerade sehr populär, aber nicht ausreichend sind Blackout-Posts oder „Black lives matter“-Bekundungen. An der Stelle darf aber nicht Schluss sein.

Mit dem Projekt #myskinmyproblem soll durch das plakative bemalen von Wänden im öffentlichen Raum mit rassistischen Äußerungen , welche bpoc (Black and People of Color) sich in ihrem Leben anhören durften,  darauf aufmerksam gemacht werden, dass Rassismus nicht nur ab und zu vorkommt und man da als Betroffener nicht generell einfach mal „drüberstehen“ kann. Diese anhaltenden Mikroaggressionen, welche durchaus auch von Leuten geäußert werden die sich ganz selbst verständlich als nicht-rassistisch bezeichnen würden, prägen Leben von klein auf, grenzen aus und unterdrücken.

Warum der öffentliche Raum? Rassismus gilt es sichtbar zu machen um ihn bekämpfen zu können. Auch wenn es schmerzhaft und widerlich ist. Es ist die Realität vieler Menschen. Und mit großformatigen Motiven im öffentlichen Raum wird das was bpoc ihr Leben lang ertragen müssen der gesamten, anwesenden Gesellschaft vor Augen geführt und kann so einen Beitrag dazu leisten, dass sich mehr Menschen überhaupt erst einmal der Tragweite von Rassismus bewusst werden.

Der Kampf um Gleichberechtigung, Menschenwürde und gleiche Rechte für jeden einzelnen ist ein kontinuierlicher. Wie man nun sieht, ist es fatal, sich auf den Erfolgen von gestern auszuruhen.

Um das Projekt weiter zu führen kann sich jede/r Betroffene gern unten über das Kontaktformular oder Social Media melden und Zitate zum Projekt beisteuern. Natürlich ist auch jeder betroffene dazu eingeladen, wo auch immer auf der Welt er sich befindet, selbst plakativ rassistische Zitate aus persönlichen Erlebnissen in die Öffentlichkeit zu bringen. Bitte verwendet dazu immer #myskinmyproblem und/oder schickt es über die unten stehenden Möglichkeiten. Alle Ergebnisse werden gesammelt und veröffentlicht.

Folgt dem Projekt auf dem Social media Kanal Eurer Wahl.

  • Instagram
  • zwitschern
  • Facebook

Du willst helfen?

Im Rahmen dieses Projektes sollen dutzende Wände bemalt und weitere Werbemittel, wie Plakate und Banner produziert um die Zitate möglichst breit zu streuen. Dafür bedarf es nicht unwesentlicher finanzieller Mittel, weshalb Spenden sehr willkommen sind.

Kostenbeispiel:

Eine bemalte Wand 12qm = ca. 35-50€

150 Plakate DIN A1 = ca. 95€

Gespendet Geldere werden ausschließlich zur Kostendeckung des Projektes genutzt. Wenn das Projekt beendet wird, werden ggf. überschüßige Gelder an dauerhafte Antirassismus Projekte oder antirassistisch arbeitende Vereine gespendet.

Jede Unterstützung und wenn es nur ein Like oder Share ist, hilft.

Gespendet werden kann per Paypal: paypal.me/myskinmyproblem und Kreditkarte.

Auch wichtig: es werden immer Wände im öffentlichen Raum gesucht. Möglichst Wände in Berlin, gern mit höchst möglicher Publikumsfrequentierung. Wer also eine Wand im öffentlichen Raum zur Verfügung stellen oder vermitteln kann, leistet auch eine große Hilfe für das Projekt.

Kontakt

#myskinmyproblem

 

There is hardly anyone that has escaped the current situation in the USA. But also, in Germany there still exists the problem of racism and, in the last few years it has become more publicly respectable. Currently very popular, but not enough for actual change, are Blackout-Posts or “Black Lives mattes” statements. However, it shouldn’t end at that.

Through the displaying of racist comments on walls in the public sphere, which bpoc (black and people of colour) had to hear in their own lives, the #myskinmyproblem project is supposed to point out that racism doesn’t only occur infrequently and that, as sufferer, one can’t just “be above all that”.

These continuing micro-aggressions, which by the way have also been expressed by people who would naturally identify as non-racist, affect lives from the earliest age on, they exclude and suppress.

Why the public sphere? Racism is to be made visible, in order to fight it. Even if it is painful and disgusting. It is the reality of many people. With large-formatted motives in public, that what bpoc had and have to bear their whole life, is made visible to all of present society and thus can contribute to people being made aware of racisms bearing in the first place.

The fight for equality, human dignity and equal rights for everyone is a continuous one. As one can see now, it is fatal to rely on yesterday’s achievements.

In order to pursue the project, every person concerned can gladly get in touch via E-Mail or social media, share quotes and contribute to the project.

Follow the project:

  • Instagram
  • zwitschern
  • Facebook

You want to help?

As part of the project dozens of walls are supposed to be painted and further advertising media, like posters and banners, are produced to spread the quotes as much as possible. This requires considerable financial resources, which is why donations are very welcome.

Cost example:

A painted wall 12qm = ca. 40-50€

150 posters DIN A1 = ca. 95€

Every kind of support, even if it’s just a like or share, is helpful.

Donations may be made via PayPal: paypal.me/myskinmyproblem

Also important: walls in the public sphere are always sought after. Walls in Berlin if possible, gladly with as much visitor frequency as possible. So, whoever can provide or arrange a wall in Berlins public sphere, also provides great help for the project.

Kontakt